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Veranstaltungskalender

<<Februar 2012>>

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Kloster Schöntal
   
1157 Gründung der ehemaligen Zisterzienserabtei, 1802 säkularisiert, ist die schönste geistliche Residenz der Barockzeit im Norden Baden- Württembergs. Von der mittelalterlichen Anlage stehen noch die Ringmauern mit dem Torturm und den Ecktürmen, die alte Steinbrücke und die frühgotische Torkapelle, während die Wirtschaftsgebäude und die Alte Abtei in der Renaissancezeit entstanden sind.
1310-20 Torkapelle St. Kilian (gotische Form) - heute evangelische Kirche
1585 Pistorei (Bäckerei) - heute privat
1617-18 Alte Abtei - heute Kath. Pfarramt
1621 Torturm - äußerer Turm
1621 Alter Offiziantenbau - heute Rathaus der Gemeinde Schöntal
1627-29 Familiarenbau - heute Mietwohnungen
1708-1736 Bau der Klosterkirche - Entwurf von Leonard Dientzenhofer - Er schuf eine hohe, lichte, kreuzförmige Halle, bekrönt von der Vierungskuppe. Prächtige Innenausstattung mit Altären und dem schönen Chorgitter, die 1736 geweiht werden konnte
1716-1720 Heiliggrabkapelle auf dem Kreuzberg, ein schlankes Oktogon von Balthasar Neumann, erbaut von Bernhard Schießer
1737-1749 wurde die Neue Abtei mit dem reich geschmückten Treppenhaus errichtet, jetzt Bildungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Hier befindet sich auch die Grablege des Ritters Götz von Berlichingen
1515 wurde die Jagstbrücke als hölzerne Brücke erbaut, die durch einen Eisgang zerstört wurde
1609 wurde die steinerne Brücke fertiggestellt mit einer Sonnenuhr am 1. Pfeiler auf der Talseite. In der Mitte der Brücke befindet sich der hl. Nepomuk
   
Kloster Schöntal, in einer weiten Flussschleife der Jagst gelegen, ist eine der kleinsten Ortschaften in der Gemeinde Schöntal. Zum Ruhen, Spazieren gehen und zum Verweilen lädt der neu gestaltete Konventgarten sowie der Kreuzgarten mit Kinderspielplatz ein.
   
   
Walfahrtskirche Neusaß
   
1152 Nach der Überlieferung soll in Neusaß (alte Nuweseze = Neuer Sitz) bereits um das Jahr 1152 mit dem Bau eines Klosters (eine schlichte Holzkirche und eine bescheidene Unterkunft) be-gonnen worden sein. Das Land dazu hat dazu Wolfram von Bebenburg Friedrich I. als Dank für seine glückliche Heimkehr vom zweiten Kreuzzug (1147-1149) den Mönchen von Maulbronn gestiftet
1157 wurde das Kloster dann ins „Schöne Tal“ (Speziolsa Vallis) verlegt Das Land hierzu haben die Herren von Berlichingen gestiftet. In seinem Schutzbrief bestätigte Kaiser Friedrich I Barbarossa 1157 die Klostergründung. Neusaß gilt als die Urzelle des Klosters Schöntal.
1395 wird erstmals eine große Wallfahrt erwähnt.
1397 erlaubt Kaiser Wenzel bei der Wallfahrtskirche einen Markt abzuhalten. Dieser Markt unmittelbar an der „Hohen Straße“ gelegen, erfolgt viele hundert Jahre.
1802 Mit der Aufhebung des Klosters Schöntal fälle auch Neusaß an Herzug Friedrich von Württemberg
1667 wird die Kirche, die im Kern spätgotisch ist, mit einen neu gewölbten Chor versehen
1706 wird die Kirche vergrößert
1906 wird der jetzige Hochalter, ein Jugendstilalter, errichtet. Das Gnadenbild, eine Pieta, stammt aus den Jahren 1470/1480
   
Linde Aus mehreren Beschreibungen der Linde ist zu vermuten, dass sie aus ursprünglich drei einzelnen Linden zusammengewachsen ist. Wie an anderen heiligen Orten wurden diese, in Anlehnung an die heilige Dreifaltigkeit, offensichtlich auch in Neusaß eng beisammen gepflanzt. Ihr heutiges Alter wird auf ca. 500 Jahren geschätzt
   
Heiligenbrünnlein
Nördlich der Wallfahrtskirche befindet sich das Heiligenbrünnlein. Es wurde 1667 neu gefasst. Die Quelle tritt in einer „Grotte“ zu Tage, in der sich eine Madonnenstatue befindet. An der Decke ist ein Stein eingelassen. Beim Berühren des Steins und der Augen mit Wasser der Quelle und dem Gebet: „Maria hilf, dass ich besser sehen kann“ wird dem Wasser eine Heilwirkung zugesprochen. Neusaß liegt einsam und idyllisch auf der Höhe von Schöntal zwischen Wiesen und Feldern. In der Nähe liegen mehrere Fischweiher des Klosters. Unmittelbar daneben das Forsthaus.
   
   
Weiler Rossach
   
16. Jh. Schloss Rossach Im 30-jährigen Krieg wurde das Schloss teilweise zerstört. Von der alten Burg sind nur noch Reste, Ringmauern und Türme vorhanden (keine Besichtigung, da Privatbesitz)
   
   
Weiler Neuhof
   
1690 Wohnhaus - ehemaliger Schöntaler Klosterhof
1725 Bildstock
   
Zum Ortsteil Kloster Schöntal gehören die Wohnplätze Eichelshof, Spitzenhof, Halsberg, Rossach und Neusaß.
   
   
Aschhausen
   
1163 wurde Aschhausen erstmals urkundlich erwähnt. Das dortige Schloss, im romantischen Erlenbach gelegen, gehört heute den Grafen von Zeppelin. Es war früher das Jagdschloss der Äbte von Schöntal.
13./14.Jh. Bau des alten Jagdschlosses
1523 Zerstörung des Jagdschlosses bis auf den Bergfried.
17./18.Jh. Bau des jetzigen Schlosses - Anmeldung zur Besichtigung unter Tel.: 07943/2358
1573 Mühle - Außenbesichtigung
18. Jh. Pfarrhaus
1833/34 Bau der Kirche St. Georg
1894 Bau der Pumpstation Aschhausen am Erlenbach für die Wasserversorgung - Außenbesichtigung
Funde aus der Römerzeit und germanische Grabhügel zeugen von früheren Siedlungen in diesem Raum.
   
   
Berlichingen
   
800 erstmalige urkundliche Erwähnung
17.Jh. Stammburg der Herren von Berlichingen, ein turmartiges, dreigeschossiges Herrenhaus. Der berühmteste Spross der Familie von Berlichingen ist der Götz von Berlichingen, der Ritter mit der eisernen Hand.
1628 Neubau der Kirche - nur noch Ostturm erhalten
1627 Pfarrhaus
1749 Schwesternwohnhaus
1845 Erweiterung und Fertigstellung der Kirche St. Sebastian, 1992 renoviert
18. Jh. Rathaus
1938-1945 bestand bis zur Zerstörung in Berlichingen eine israelitische Synagoge ehemaliger jüdischer Friedhof (außerhalb des Ortes in Richtung Neuhof) Zum Ortsteil Berlichingen gehören die Wohnplätze Neuhof und Ziegelhütte.
   
   
Bieringen
   
800 erstmalige urkundliche Erwähnung, Bieringen war kirchlicher Mittelpunkt
16.-18. Jh. Wasserschloss von den Äbten von Schöntal erbaut, heute als Pfarrhaus genutzt
1722/23 Bau der Pfarrkirche St. Kilian mit barocker Innengestaltung. Besonders sehenswert das Kirchendach mit verschiedenen Symbolen
1996 Renovierung der Kirche Bekannt ist Bieringen durch den Weinbau. Zum Ortsteil Bieringen gehören die Wohnplätze Weltersberg.
   
   
Marlach
   
ca. 1108 erscheint Marlach unter den fuldaischen Schenkungen im Jagstgau, ohne dass sich die genaue Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung bestimmten lässt. Hervorzuheben ist die reizvolle Dorfanlage zu beiden Seiten des Sindelbachs.
Zu Marlach gehören die Wohnplätze Altdorf und Sershof
1755-58 Pfarrkirche St. Georg
1765 Pfarrhaus und Pfarrhof
14. Jh. Heiligkreuzkapelle Altdorf
1700 Anbau des Chores
1989 Innen- und Außenrenovierung der gesamten Kapelle
   
   
Oberkessach
   
976 erstmalige urkundliche Erwähnung
1609/-10 Pfarrhaus - noch heute als schmuckes Fachwerkhaus erhalten
1782 Erweiterung der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zur jetzigen Größe (barocker Baustil)
1958 Renovierung der Kirche
Bahrnholzkapelle mit Kreuzweg
   
Oberkessach liegt im romantischen Kessachtal. Durch die Markung Oberkessach führen der Limes und der Grünkernradweg. Zu Oberkessach gehören die Wohnplätze Hopfengarten und Weigental.
   
   
Sindeldorf
   
996 erstmals urkundlich erwähnt. Sindeldorf liegt im Sindelbachtal, einem Seitental des Jagsttales, wo sich Sindelbach und Einfangbach vereinigen
1698 Bau der Kelter, 1994 zum Feuerwehrmagazin umgebaut
1813-1820 Bau der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“
   
   
Westernhausen
   
1225 erstmals urkundlich erwähnt
14. Jh. Ruine Stein - Mauerreste eines Steinschlosses. Diese Ruine war mehrere Jahre unter Gehölz verborgen
1225 Erwähnung der Pfarrkirche St. Martin
1959/1960 Renovierung der Pfarrkirche
   
   
Winzenhofen
   
1050 erstmals urkundlich erwähnt.
Charakteristisch für Winzenhofen ist die Hangbebauung, so ist auch die Kirche St. Marien sehr steil zu begehen.